Was ist Mediation? 

Als Mediation wird ein Verfahren bezeichnet, das zur Konfliktklärung zwischen zwei oder auch mehreren Personen geeignet ist. Der Wunsch nach professioneller Begleitung bei gemeinsamer Klärungsabsicht in verfahrenen Situationen ist hier ausschlaggebend.
Mediation ermöglicht die Verständigung auf eine gemeinsame Lösung im Konfliktfall und bietet die Chance einer verbesserten Kommunikation untereinander. Die Verantwortung für eine Lösung bleibt bei den 




Konfliktbeteiligten (Medianden*innen), die Mediatorinnen moderieren und begleiten den Prozess. Dabei ist die Haltung der Mediatorinnen geprägt von hoher Empathie für beide Konfliktbeteiligten bei gleichzeitiger Neutralität  hinsichtlich des Konfliktthemas.

Es gibt unterschiedliche Gründe für eine Mediation. Wir bieten als Einzelperson und auch in Co-Mediation verschiedene Settings an. 

Klassische Mediation

Setting: Eine Mediatorin - zwei Medianden*innen
Die Konfliktbeteiligten suchen gemeinsam und freiwillig die Mediatorin auf. Sie werden durch die Mediatorin in einem mehrstufigen Prozess bis zur Lösung begleitet.
Ziel ist die einvernehmliche Lösung und ein Plan, wie diese umgesetzt wird.

Wir empfehlen diese Form der Mediation bei Beziehungskonflikten im familiären und außerfamiliären Bereich.

Mediation in Teams und Gruppen

Setting: Zwei Mediatorinnen - mehrere Medianden*innen
Für (größere) Gruppen bietet es sich an, dass zwei Mediatorinnen den Konflikt bis zur Lösung begleiten. Auch hier ist die Teilnahme an der Mediation freiwillig und die Konfliktbeteiligten wählen gemeinsam die Mediatorinnen aus. Bei Bedarf ist es möglich, anstelle einer Mediatorin auch einen Mediator aus unserem Netzwerk einzubinden.

Häufig findet diese Variante der Mediation Einsatz bei Konflikten innerhalb eines Unternehmens, Vereins, größerer Gemeinschaft oder mehreren Familienmitgliedern.

Mediation mit Stellvertretung

Setting: Zwei Mediatorinnen - ein/e Mediand*in
Es gibt Situationen, in denen sich eine Person die Klärung eines Konfliktes wünscht und die dafür notwendige zweite Person nicht zur Verfügung steht. Dies kann in räumlicher Distanz, oder Desinteresse begründet sein; vielleicht soll die zweite Person auch (noch) nicht angesprochen werden. 
Möglicherweise ist die zweite Person bereits verstorben.
In diesem Setting übernimmt eine der zwei Mediatorinnen in Stellvertretung die Rolle der/s  fehlenden Konfliktbeteiligten; die zweite Mediatorin führt durch den Prozess.

Wenn es einen Konflikt gibt, den Sie bearbeiten möchten, diesen aber alleine klären wollen oder müssen, dann ist diese Methode dafür geeignet.